Der Traum von Hollywood

Jeder Kellner soll hier ein gescheiterter Schauspieler sein, oder einer, der noch auf „die Chance“ wartet, einmal eine Rolle zu bekommen und damit auch den großen Sprung ins Showbusiness zu schaffen. Es stimmt, das bezeugen die Geschichten der wirklichen Stars hier. Viele von ihnen kamen ohne alles, um alles zu bekommen.

Aber was ist eigentlich an dem großen Traum dran?

Müde von den Tagen im Auto wachen wir auf. Nach der Anreise haben wir etwas Panik vor LA. Die Straßen innerhalb der Stadt sahen eher aus, wie unsere Autobahnen und alles eher etwas irre als traumhaft.

Unser Plan für heute: Etwas in die Hollywood Hills fahren und uns von oben einen Überblick über LA verschaffen. Dann direkt ins Zentrum von Hollywood, um den Walk of Fame zu betreten und den Hollywood Boulevard live zu erleben. Am Abend soll es dann nochmal etwas in die Hügel auf den Mulholland Drive gehen, um bei Sonnenuntergang nochmal das Panorama mitzunehmen.

Etwas unsicher auf den großen Straßen und immer noch etwas enttäuscht von dem großen und lauten LA machen wir uns auf in die Hollywood Hills. Kaum etwas aus der Stadt raus, wird es schöner um uns herum. Langsam kriechen wir durch die steilen Winkelgassen der vielbesungenen „Hollywood Hills“ und werden mehr und mehr gefangen von dem ganz einzigartigen Flair, dass diese Gegend hat. In den sehr verwinkelten, kleinen Gassen reihen sich kleine und verschiedenartigste Häuser und Villen aneinander und schlängeln sich die Hügel hoch.

Wir fahren bis zu einem Aussichtspunkt, an dem man den besten Blick auf das Hollywood Sign und die Umgebung hat. Hier steigen wir nur für ein paar Fotos aus.

Da die Straßen sehr eng sind und man immer etwas Angst hat, dass jemand entgegenkommen könnte und man sich nicht vorstellen will, wie man dann aneinander vorbeikommen soll, können wir in den Straßen fast nur Fotos aus dem Auto heraus machen. Deshalb auch nicht soo viele…

Gegen Mittag schlängeln wir uns langsam wieder herunter in die Stadt und fahren auf dem Hollywood Boulevard Richtung Walk of Fame. Schlagartig sieht die Welt wieder anders aus und man fühlt sich etwas wie auf der Autobahn.

Dieser Eindruck ändert sich dann auch selbst am Walk of Fame und im Zentrum von Hollywood nicht. Trotz vieler schöner Gebäude und Attraktionen, hat man nie ein gemütliches, sondern ein gehetztes Gefühl.

Hier ein paar Bilder vom Hollywood Boulevard.

Für den späteren Nachmittag nehmen wir spontan Beverly Hills in Angriff. Die Gegend ist mit Bel Air zusammen die Wohngegend der Supperreichen und wir möchten sie zumindest einmal gesehen haben. Nur mal so als Richtwert – ein Haus hier kostet mindestens 2 Mio. $ und liegt im Durchschnitt aber eher bei 5-10 Mio.

Die Gegend hier ist super gepflegt und leicht am Hügel gelegen, sodass die Traumhäuser in Traumlage eine Traumaussicht geniessen. Auch ist es hier sehr ruhig und es überkommt uns wieder dieses Gefühl, so ziemlich in der wohl schönsten Gegend überhaupt angekommen zu sein. Wir cruisen einfach für ein paar Stunden durch die Straßen und geniessen die Ausblicke, die Häuser und die gemütliche Ruhe der Gegend. Dabei fahren wir – nur um es mal erwähnt zu haben – auch an den Häusern von Jessica Alba und Avril Lavigne vorbei. Übrigens wohnen hier auch noch David Beckham, Halle Berry, Jennifer Aniston, Brad Pitt, … die Liste könnte man lange weitermachen. Überall werden „Starmaps“ verkauft mit hunderten Listen, wo man die Häuser finden kann.

Mich würde es einfach mal reizen, mit den Leuten hier zu reden und sie zu fragen, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind. Sie haben theoretisch alles, was man sich wünschen kann und teilweise wird man neidisch, wenn man das einfach mal so als Tourist sieht. Wahrscheinlich macht es sie nur genauso glücklich wie mich, als ich vom Azubi zum Angestellten wurde und für meine Verhältnisse nun „reich“ war. Man gewöhnt sich zu schnell an alles… Glücklich wird es wohl nicht machen!

Irgendwie waren wir sehr bildfaul und haben nur ein paar Bilder gemacht, die die Gegend leider garnicht so wirklich wiedergeben…

In der frühen Dämmerung haben wir uns dann von Beverly Hills aus Richtung Mulholland Drive aufgemacht. Die Straße schlängelt sich relativ lang wie ein Panorama-Balkon über LA entlang und man hat aus verschiedensten Perspektiven eine geniale Aussicht auf die Gegend.

Zum Sonnenuntergang lassen wir uns auf einer Wiese mit atemberaubender Aussicht nieder. Da es hier unendlich viele Punkte gibt, sind wir komplett für uns und können dem Sonnenuntergang entgegenträumen. Bei der unglaublichen Aussicht und dem Sonnenuntergang beschäftigen mich Umzugspläne. Christine will aber nicht 🙂 Auf den Hügeln vor uns liegen einige Häuser, die jeden Tag soooo einen Sonnenuntergang und sooo eine Aussicht auf der Terrasse haben…………… und vor unseren Füßen ein unbebautes Grundstück 😉

Nach Sonnenuntergang fahren wir den Drive weiter und geniessen noch etwas die Aussicht auf LA bei Nacht.

7 Gedanken zu „Der Traum von Hollywood“

  1. Hi ihr zwei Abenteurer
    Schön dass ihr so fleißig euern Blog updatet.
    Ich lese jeden Artikel so gerne
    Es sieht alles so traumhaft schön aus !!!!!
    Geniesst die Zeit.
    Gott sei mit euch!
    Liebe Grüße von den Warkentins

  2. Also wenn ihr dort hin ziehen würdet, würden selbst wir Amiland-Not-Liker euch besuchen kommen!
    Christine, hab einen schönen, ereignisreichen, unvergesslichen Tag im Ami-Land! Daniel, verwöhn sie! 😉

  3. Christine muss ziemlich früh aufstehen um pünktlich bei der Apo zu sein, falls ihr euch für einen Umzug entschliesst, überlegt euch das gut! 😀

  4. Christine, ich wünsch dir einen traumhaft schönen Geburtstag und passt gut aufeinander auf, damit ihr nach dem traumhaft schönen Urlaub heile wieder in Rahden landet! Herrlich eure Bilder.

  5. Vergesst das mit dem Grundstück ihr Lieben, wir brauchen euch hier! Genießt die Zeit!
    Schöne Grüße von uns Peters an euch Peters!

Kommentare sind geschlossen.